Start Aktivitäten AK Jugend debattiert
AK Jugend debattiert


Jugend debattiert geht in die achte Runde


Inzwischen zum achten Mal fand das Schulfinale des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend debattiert“ am Max-Reger-Gymnasium statt. Jeweils acht Schüler sowohl aus der Mittelstufe als auch aus der Oberstufe, die sich zunächst im Klassenverband bzw. in der Arbeitsgruppe qualifiziert hatten, mussten sich  zunächst in zwei Vorrunden einen Finalplatz erkämpfen. Dabei wurden in der Sekundarstufe I die Themen „Soll kommerzielle Werbung an den Schulen erlaubt werden“ und „Sollen Lehrerzimmer das Klassenzimmersystem ersetzen?“ debattiert. Als Finalisten konnten sich bei diesen Vorrunden Caroline Schiml (Klasse 8b), Isabell Kaczmarek (Klasse 9a), Anna Sturm (Klasse 9b) und Magdalena Ullrich (Klasse 9a) durchsetzen.




In der Sekundarstufe II mussten die Schüler zu den Themen „Sollen Schüler ihre Schule selbst putzen?“ und „Soll in häuslichen Angelegenheiten das Weisungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern mit deren 16. Geburtstag enden?“ Stellung beziehen. Hier wurden Marita Auerbacher (Klasse 10e), Daniel Breitwieser (Klasse 10d), Gudrun Samberger (Klasse 10b) und Martin Schaller (Q11) als Sieger ermittelt. Bei den vor großer Zuhörerschaft stattfindenden Finalrunden wurde zunächst in der Mittelstufe in einer qualitativ sehr hochwertigen Debatte, bedingt durch die gut vorbereiteten Schüler, das Thema „Sollen Jungen und Mädchen getrennt unterrichtet werden“? diskutiert. Das begeisterte Publikum verfolgte gespannt die spannenden Debatte Die Klassen aus denen sich die Sieger rekrutiert hatten, durften als zuschauen und ihre Mitschüler unterstützen. Durch ihre engagierte und fundierte Debattierkunst konnten sich schließlich Magdalena Ullrich (zweiter Platz) und Anna Sturm (erster Platz) als Sieger durchsetzen.

Im anschließenden Oberstufenfinale wurde das auch in Amberg aktuelle Thema „Sollen auf bestimmten Straßen und Plätzen der Genuss von Alkohol außerhalb von Gaststätten verboten werden?“ kontrovers diskutiert. Auch hier zeigten die teilnehmenden Schüler sehr viel Sachkenntnis und überzeugten durch ihr Ausdrucksvermögen und ihre Gesprächsfähigkeit. Letztendlich konnte sich durch seine kenntnisreiche Darstellung seines Standpunkts und seinen Hang zur Selbstdarstellung (:D) Martin Schaller an die Spitze setzen, gefolgt von Marita Auerbacher, die durch ihre eloquente Auseinandersetzung mit dem Thema überzeugte.



Jeder Finalist erhielt als kleine Belohnung einen Buchgutschein. Die Betreuungslehrerin Frau OStRin Veronika Frenzel und der netterweise anwesende Chef der Schule, Herr StD Wolfgang Wolters, freuten sich über die hohe Qualität der Diskussionsrunden.

 

Der Wettbewerb in Regensburg auf der Oberpfalz-nördliches Niederbayern-Ebene

Die Sieger der zwei Altersstufen vertraten als Nächstes das Max-Reger-Gymnasium im niederbayerisch-oberpfälzischen Wettbewerb in Regensburg in Konkurrenz zu acht weiteren Schulen aus dem Bezirk. Die zu diskutierenden Themen waren in den Vorrunden in der Sekundarstufe 1 „Soll im Sportunterricht auf Notengebung verzichtet werden?“ und „Sollen bei allgemeinen Wahlen Jugendliche ab 16 wählen dürfen?“ Hier konnte sich bei einem sehr starken gegnerischen Feld Anna Sturm durch ihre ungewöhnliche sprachliche Brillianz als eindeutige Siegerin hervortun und qualifizierte sich für das Finale, mit dem Thema „Sollen behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam unterrichtet werden?“ Bei einem sehr spannenden Finish konnte sie den zweiten Platz erringen und hatte sich damit für den Bayerischen Wettbewerb in München am 26. April qualifiziert.




Herzlichen Glückwunsch, Anna! Wir sind stolz auf dich!

Die Sek II debattierte die Themen „Sollen staatliche Unterstützungsleistungen für Kinder und Jugendliche in Form von Gutscheinen ausgegeben werden?“ und „Sollen bundeseinheitliche zentrale Schulabschlussprüfungen eingeführt werden?“ Auch hier gelang einem unserer Schüler, nämlich Martin Schaller, der Einzug ins Finale mit dem Thema “Sollen Auswahlverfahren für Ausbildungsplätze bis zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch anonymisiert durchgeführt werden?“, wo er schließlich in einer sehr packenden Debatte einen ehrenhaften 4. Platz erreichte.



Herzlichen Glückwunsch, Martin! Wir sind stolz auf dich!

Das Projekt „Jugend debattiert“ fördert über den Wettbewerb hinaus die sprachliche und politische Kompetenz sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung der teilnehmenden Schüler. Der Schulverbund Amberg ist Teil des bundesweiten Netzes von über 600 Schulen, die an dem Bundeswettbewerb „Jugend debattiert“, dem größten privat finanzierten Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland teilnehmen. Der bayerische Landeswettbewerb wird von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus getragen. Schirmherr von „Jugend debattiert“ ist Bundespräsident Horst Köhler. In einer Debatte bei „Jugend debattiert äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – pro oder contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten  freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung.

Ziel einer Debatte ist aber eigentlich nicht der Sieg, sondern der Gewinn. Das bedeutet, dass die gegensätzlichen Standpunkte zu einer Streifrage möglichst sachlich durch entsprechende Argumente dargelegt werden. 

Auf dem Weg zum Wettbewerb: Beste Stimmung!

Der Fanblock: Etwas müde...:D 

Die bezaubernde OStRin Veronika Frenzel

{#layer.content}





Copyright © 2012 www.mrg-amberg.de. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
 

Kalender

<<  Februar 2012  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
    1  2  3  4  5
1819
2526
27