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Nizza

 

Allo, allo, allo! Bierra, bierra, bierra, coca light, coca normal – voyage? Oui! – frommage? – Oui! Massage? Oui! Sex machine! Halo!

 

Mit diesen überragenden Angeboten des Getränkeverkäufers befinden wir uns gleich am ersten Tag nach der Ankunft mitten am Strand in Nizza, der übrigens fünfwichtigsten Stadt Frankreichs, auf Abi-Kunst-Fahrt. Auf dieser letzten gemeinsamen Fahrt wurden wir von den drei berüchtigten A´s begleitet: Anne, Achim, Andrea aus dem Lehrkörper des MRGs.

Nicht zu vergessen Andy, unser Chauffeur und Jutta, unsere ortskundige Reiseleitung, die wie Achim betonte- eine Überraschung für uns alle war und zu unserem GLÜCK noch ein BISSCHEN Deutsch sprach. Nach dem ersten Strandausflug konnten endlich die Zimmer im Stil „de la mini“ von uns, der „elite de la Bavière“, bezogen werden. Nachdem sich die Begeisterung für die unklimatisierte, also sehr heiße Unterkunft in Grenzen hielt, war sie abends für das Nachtleben und das Zusammensein am wunderbaren Meer umso größer.

Etwas übermüdet starteten wir am nächsten Morgen mit einem die Erwartungen übertreffenden französischen Frühstück in den Tag, dessen Programm mit einem uns etwas überfordernden Stadtrundgang begann und im Marc-Chagall-Museum endete. Dies wurde jedoch von dem sehnsüchtig erwarteten Highlight am nächsten Tag in den Schatten gestellt:
Der Ausflug in die benachbarte Fürstenstadt Monaco, auf dessen Hinweg wir einen duftenden Zwischenstopp in der Parfümerie Galimard in Ezze einlegten, der uns v.a. wegen der bei Silvie gekauften Mitbringsel in der Erinnerung, oder besser in der Nase bleiben wird.

Schließlich bei den Monegassen angekommen (wir passierten auch zu unserer rechten Elton Johns Haus, das, wie Jutta mehrmals betonte, auf einem Hügel neben einer Wetterstation lag!) guckten wir uns die wunderschöne Stadt, die Kathedrale und abschließend das Musée Océanographie an, bevor wir uns, diesmal leider ohne Jutta (die nahm nämlich ihr Motorrad, was auf Andy einen nachhaltigen Eindruck machte!), auf den Rückweg nach Nizza machten. Auf diesen Tag folgte DER Tag, der dem Namen Abi-Kunst-Fahrt alle Ehre machte: nach dem Picasso-Museum in Antibes folgte eine Besichtigung der Stadt auf eigene Faust. Dann ging es mit der Fondation Maeght (einer weltberühmten Sammlung moderner Kunst), die vor allem unser Künstlerehepaar sehr inspirierte, weiter. Nun brach schon unser letzter Abend an, den wir alle vorhergehend gemütlich am Strand verbrachten- diesmal mit den Lehrern. (Musiktipp: Riverside motherfucker)
Übrigens: Unser Platz an der Promenade erwies sich als ausgezeichnete Kontaktbörse zu Schweizern, Sektduschen, Betrunkenen, Drogendealern, Freiern, Kerzenverkäufern und schicken Mädls, die uns bzw. unsere Männer aufs Party-Love-Boat verfrachten wollten. Nach einem letzten Strandtag mit ausgiebigen und ergebnisreichen (von dunkelrot bis hellbraun) Sonnen- und Meerbädern machten wir uns abends auf die 15-stündige Heimfahrt in unser geliebtes Amberg.
Abschließend lässt sich sagen:


- Wenn man in der Tram schwarz fährt, sollte man sich nicht erwischen lassen

- Nizza ist nichts für dünne Geldbeutel

- Die Cote-d’Azur ist wunderwunderschön

- Unsere Reisebegleiter waren super (ein riesen Dankeschön!)

 

Und etwas sehr Wichtiges zum Schluss: eine perfekte Abifahrt, so wie wir sie hatten, muss nicht dauerbetrunken erlebt werden und ist bei meistens vollem Bewusstsein ohne allzu großen Kater viel entspannter und intensiver! ;)

Bye, bye, bye
Susi und Janine

 

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. Januar 2012 um 12:31 Uhr
 
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