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Die Klasse 8b besteht aus 26 Schülern, vielleicht auch aus ein paar Gruppen, aber ist
eben keine „Klasse“, keine Einheit, keine Gemeinschaft.
Grund genug, um für zwei Tage in ein geselliges Exerzitienhaus nach Windisch-
Eschenbach zu fahren. Nach viel Planung, großen Überzeugungskünsten und
Debatten um zwei schulfreie Tage (nebenbei ein herzliches Danke an Herrn Wolters,
der uns das alles erst ermöglicht hat!) erklärten sich Herr Meier und Frau
Gschmeidler dazu bereit, uns zu begleiten (auch Ihnen kommt nochmals ein großes
„Danke“ entgegen!).
Mit großen Erwartungen, was die nächsten Stunden bringen werden, kamen wir
nach einem anstrengenden einstündigem Fußmarsch im Johannisthal an und die
gemütlichen Zimmer wurden an ihre Besitzer, welche vorher ausgelost wurden,
vergeben.
Serviert wurde uns dann Kaffee und Kuchen und als sich alle satt gegessen hatten,
ging es zu den Problemen der Klasse, über die nicht nur zu sechsundzwanzigst, in
Mädels- und Jungs-Gruppen, sondern auch in gemischten Kleingruppen diskutiert
wurde. Wir waren nun an jenem Punkt, an dem selbst der letzte, der noch auf eine
„big Party“ gehofft hat, ernst und emotional wurde und der Abend wurde mit Gesang
bei Kerzenschein vollends abgerundet.
Bevor wir am nächsten Morgen damit anfingen, Lösungen für unsere Probleme zu
finden, gab es erst einmal ein herrliches Frühstücksbuffet (Mit leerem Magen
arbeitet es sich ja bekanntlich schlecht!). Die internen Probleme waren besprochen
und es stand nun die Frage im Raum, wie wir das auch nach Außen hin präsentieren
können. Bis dato lief das nämlich eher schlecht, wie wir an einigen festgehaltenen
Statements unserer Lehrer erkennen konnten.
Das „Trauerspiel“, „Am Gang top, in der Klasse flop“ und das „schlechte Klima –
fachlich, wie auch menschlich“ wollen wir einfach nicht mehr sein und wir
entschuldigen uns hiermit in aller Form bei den Lehrern, die das Jahr mit uns
„aushalten“ mussten und die wir vielleicht für längere Zeit „vergrault“ haben! Alles in
Allem ist die Fahrt gelungen, denn die Klasse 8b fuhr als richtige und eine „Klasse“
wieder zurück nach Amberg und schon zu Anfang der nächsten Woche hat sich etwas
ins Positive entwickelt.
(verfasst von der 8B)
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