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Unterrichtsprojekte

Nox LatinoMathematica
Rezeptionsästhetisch- und handlungsorientiertes Projekt der Klasse 7a


Latein? Schlimm genug! Und dann auch noch Mathe? – Zugegeben: Latein und Mathematik belegen im Ranking der klassischen Lieblingsfächer nicht immer die Top-Platzierungen. Für die Klasse 7a konnte das Image der „harten Fächer“ jedenfalls für eine Nacht lang aufpoliert werden.

Gemeinsam mit ihren Lehrern, StRefin Hetterich (M) und StR Meier (L), verbrachten die Schüler eine Nacht lang in der Schule, um sich auf etwas anderem Wege mit etwas anderen Inhalten dieser beiden Fächer zu beschäftigen – per noctem. In der Nox LatinoMathematica konnten die Schüler aus einem Angebot von jeweils drei Latein- und drei Mathematik-Stationen auswählen und sich so, mit Hilfe der Tutoren Nina Taube-Schlötter, Teresa Sporer und Martin Willjung (Q12), auf Erlebnisreise machen.
Zu erleben gab es tatsächlich viel: Bei den Lernstationen im Fach Latein erstellten die Schüler eine Fotostory zum (gänzlich uncharmanten) Raub der Europa durch den (schwer lüsternen) Jupiter, nahmen ein lateinisches Hörspiel auf, in dem sie – in bestem Latein, versteht sich! – Europas Klagen schaurig-schön zum Ausdruck brachten, und konnten endlich die Frage klären, warum eigentlich alle Bayern Latein sprechen, ohne es zu wissen (Oder hätten Sie gewusst, dass sowohl das Seid’l als auch die Brez’n lateinischen Ursprungs sind?). Im Fach Mathematik entdeckten die Schüler das Mysterium verschlüsselter Geheimcodes (auf die schon der gute alte Caesar vertraut haben soll), konstruierten und knackten gegenseitig selbst erstellte Zahlenrätsel (Nichts für Anfänger!) und konnten – hört, hört! – doch tatsächlich die romantisch-verträumte Seite der Mathematik ergründen: „Möbiusherzen und andere mathematische Romanzen“ hieß die Lernstation, die nicht nur Mädel-Herzen höher schlagen ließ...

Zwischen dem dicht gefüllten fachlichen Programm der Nox LatinoMathematica kamen auch Entspannungsphasen nicht zu kurz: Bewegungsspiele und glockenreiner lateinischer Gesang („O Latinitas, quot et quanta das gaudia et carmina cum fidibus!) ließen die Hirnzellen der Schüler wieder neue Kraft tanken; für das leibliche Wohlergehen – gerade Denken macht Hunger! – wurde kurzerhand die Pausenhalle zum beinahe-römischen triclinium umfunktioniert, stilsicher mit Pizza. Eine Fackelwanderung durch die Amberger Altstadt rundete dieses lernintensive, aber auch für alle Beteiligten beeindruckende und damit unvergessliche Erlebnis ab, bis es dann höchste Zeit war, im Klassenzimmer mit der Genügsamkeit eines echten Mathematicus vere Latinus bzw. einer ebenso echten Mathematica vere Latina zu schlafen. Denn: Am nächsten Tag war wieder Schule, ganz normal!


Zuletzt aktualisiert am Samstag, 14. Januar 2012 um 22:40 Uhr
 
Workshop PS Latein Drucken E-Mail
Unterrichtsprojekte
Geschrieben von: Michael Meier   

Drama in education – Workshop mit Prof. Dr. Herta-Elisabeth Renk

Wege zum Verständnis antiker Texte im P-Seminar Latein "Latinitas viva"

„Das Sein bestimmt das Spiel.“ – So die Grundannahme des von der Rezeptionsästhetik abgeleiteten methodischen Zugriffs, nach der individuelle Spielprozesse als Simulationen (fiktionaler) Wirklichkeiten für einen interpretativen Zugang zu einem literarischen Werk nutzbar gemacht werden bzw. bereits selbst diesen interpretativen Kern darstellen. Mit Professor Dr. Herta-Elisabeth Renk hat sich das P-Seminar Latein „Latinitas viva“ eine Expertin ersten Ranges an das Max-Reger-Gymnasium geholt: Die in München geborene Literatur- und Theaterwissenschaftlerin brachte die Konzeption des britischen drama in education in den sechziger Jahren nach Deutschland und verband diese Idee mit dem reformpädagogischen Ansatz des szenischen Spiels zur „Lernimprovisation“. Als Hochschullehrerin in Washington, Paris/Nanterre, der University of Southern California, der Arizona State University und als ordentliche Professorin an der Katholischen Universität Eichstätt entwickelte sie mit Studenten und professionellen Theaterleuten Methoden, Wege zur eigenen Rolle und zur eigenen Interpretation literarischer Situationen im Spielprozess zu finden. In einem ganztägigen Workshop konnten die Schüler des Latein-Seminars mit Professor Renk arbeiten: Das Projektthema besteht darin, aus der Cena Trimalchionis, einer Episode aus dem Romanfragment Satyricon des römischen Autors Petron (14-66 n. Chr.), einen lateinischen Kurzfilm zu erstellen, der über ein bloßes „In-Szene-Setzen“ des antiken Textes hinausgeht. Mit Renks Methoden („projizierte Aktionen“, „Sicherung des emotionalen Engagements“, „Wechsel von Spiel und Reflexion“) gelangten die Schüler zu weitreichenden Erkenntnissen darüber, was sie eigentlich dem antiken Text in ihrer Zeit als Botschaft von existenzieller Bedeutung entnehmen können. Diese besonders intensive und auch emotional herausfordernde Arbeit war für die Schüler gewiss etwas völlig Neues. Alle Teilnehmer des Workshops zeigten sich aber - oder gerade deshalb - fasziniert von dieser Form von Literaturarbeit und nahmen wesentliche Erkenntnisse über Petrons Text und auch über sich selbst mit zurück in ihren Schulalltag.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12. Januar 2012 um 16:00 Uhr
 
Monder, Irder, Micha, Pfinsta, freide Samsta, das da Sunnda kummt! Wos fahlt? Drucken E-Mail
Tagebuch
Geschrieben von: Nina Emmerling   

Mit diesen und weiteren kleinen Rätseln, Liedern und  Gedichten aus der Oberpfälzer Mundart erklärte Frau Pruy vom Heimatpflegeverein einer interessierten Klasse den Dialekt der Region mit seinen Verschiedenheiten.

Am Donnerstag, den 10.11.2011 besuchte die Heimatpflegerin des Landkreises Amberg-Sulzbach die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c im Deutschunterricht, um mit ihnen das im Lehrplan vorgesehene und in der Theorie besprochene Thema „Dialekt“ in der Praxis zu erproben.

Zunächst erklärte Frau Pruy die Vorteile, die durch eine so genannte innere Mehrsprachigkeit entstehen, und ermutigte die Jugendlichen, häufig mit der Familie und den Freunden Dialekt zu sprechen und diesen zu pflegen. Schließlich fördere der Wechsel innerhalb einzelner Sprachebenen die Intelligenz, erläuterte die Heimatpflegerin.

Anschließend wurde dies in verschiedenen Formen ausprobiert, aber auch durch das Singen von Zwiefachen und dem Erraten und Übersetzen verschiedener Begriffe vertieft.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 05. Januar 2012 um 12:44 Uhr
 
Tanzgruppe des MRG beim Abend des Amberger Schulsport Drucken E-Mail
Tagebuch
Geschrieben von: Nina Emmerling   

Am Dienstag, den 16.11.2011 fand wieder der von der Stadt Amberg veranstaltete Abend des Amberger Schulsport in der triMax-Halle statt. Mit dabei war in diesem Jahr auch die Tanzgruppe des MRG, die mit einer Mischung aus Dance-Aerobic und HipHop eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Darbietung bot. Die insgesamt 14 Mädchen der Unter-und Mittelstufe überlegten sich für ihren Auftritt gemeinsam mit ihrer Sportlehrerin Nina Emmerling zwei verschiedene Choreographien, welche seit Schuljahresbeginn eingeübt wurden

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 05. Januar 2012 um 12:44 Uhr
 
Vorlesung Prof. Dr. Renk Drucken E-Mail
Projekte und Fahrten
Geschrieben von: Michael Meier   

Wozu brauchen Menschen Literatur?

Vorlesung von Prof. Dr. Herta-Elisabeth Renk im W-Seminar Deutsch


Die strukturelle Konzeption der „wissenschaftspropädeutischen Seminare“ (W-Seminare) in der Oberstufe des Gymnasiums soll in besonderer Weise Methoden wissenschaftlichen Arbeitens profilieren und dieso so den Schülern vertraut machen. Ein für Gymnasiasten gänzlich unbekanntes Unterrichtsformat, die universitäre Vorlesung, konnten die Schülerinnen des W-Seminars Deutsch „Urszenen in der europäischen Literatur“ im Max-Reger-Gymnasium erleben.

Die Münchener Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Renk kam an das MRG, um am Beispiel von Lessings Nathan (1779) die Frage nach dem Sinn von Literatur und v. a. dem Ziel literarischer Interpretation aufzuwerfen: „Literatur ist keine Erfindung des  Lehrplans – die frühesten Schriftzeugnisse unserer Kulturen sind Verse und Geschichten. Die Erzählung von Gilgamesch und seinem Freund Enkidu ist etwa 5.000 Jahre alt, die mündlich überlieferten Erzählungen der aborigines mindestens 30.000 Jahre. Es sieht ganz so aus, als würden Menschen Geschichten zum Leben brauchen. Mehr als so vieles andere, was wir für unverzichtbar halten. Warum ist das so? Meine eigene Erklärung kann ich hier nur als These präsentieren (...). Ich denke, es liegt daran, dass wir auch unser eigenes Leben als Geschichte begreifen und gestalten: mit einem Anfang, einer Entwicklung, Höhen und Tiefen bis zu einem hoffentlich glücklichen Ende. Gerne vergleichen wir unsere eigene Geschichte mit fremden und darum füllt die Neugier auf fremdes Leben heute Klatschspalten und Talkshows, früher nährte sie nationale Mythen. Der Skandal um Königin Helena und ihren trojanischen Prinzen wäre heute Futter für die Promi-News – in der Bronzezeit hat ihn Homer erzählt. Und so wie der einzelne den Sinn seines Lebens in seiner Lebensgeschichte sucht, so vermitteln die Geschichten der frühen Hochkulturen auch deren Sinnangebote für ganze Völker: ihre Religion, ihre Geschichte, ihr Selbstverständnis.“ – so Renk. Vor diesem Hintergrund betonte Renk die Rolle des Interpretierens: Dies sei kein Vorrecht vermeintlich „eingeweihter“ Germanisten und Rezensenten, sondern sei der ganz natürliche Drang eines jeden Lesers, der für sein privates Involviert-Sein einen privaten Ausdruck sucht. Jeder Text, jede literarische Situation ist für den individuellen Leser von individueller Bedeutung – ein Nachahmen von „Experten-Interpretationen“ werde daher dem Wesen von Literatur in keiner Weise gerecht.

Nach diesen literatur-theoretischen Ausführungen demonstrierte Renk am Nathan, wie sehr das stetige Nachsprechen tradierter Interpretationsmodelle einen valenten Text in seiner Aussagekraft demontiert. Anhand der Szene II,5, in der sich Nathan und der Tempelherr zum ersten Mal begegnen, zeigte Renk ihren völlig neu perspektivierten Blick auf Nathan. Orientiert an den Interpretationslinien „Lessings stumme Sprache des Erkennens Gleichgesinnter“, „Empathie und privates Verständnis“, „Die Atmosphäre latenter Gewalt“, „Ergebung in Gottes Willen“, „instrumentalisierte Religionen“, „Vernunft und Menschlichkeit“, „Lebens- und Vernunftkrisen zwischen den Fronten“ und „Nathan und der Konflikt der Aufklärung“ zeigte sie einen anderen Nathan als den des stets vernünftig Toleranten (Renk: "Der Tempelherr sprach mir aus der Seele, wenn er diesen Nathan einen toleranten Schwätzer nannte (IV,4)."). Abschließend ermutigte die Wissenschaftlerin die Schülerinnen auf ihrem Weg zur eigenen Interpretation: „Man kann uns viel erzählen über Vernunftreligion und Aufklärung – wie sie sich aber anfühlt, was sie kostet, mit wem man da im gleichen Boot sitzt – das können Sie nur in einer Geschichte erleben, nachvollziehen und auf Ihre eigene Geschichte beziehen. Dazu – nicht für Kritiker und Germanisten – ist Literatur da. Und durch nichts zu ersetzen.“

Was zunächst als Experiment begonnen hatte, war für die Schülerinnen des W-Seminars ein bleibender Eindruck und eine interessante und instruktive Erweiterung ihres schulischen Alltags.

(Die Druckfassung der Vorlesung "Wozu brauchen Menschen Literatur?" ist bei StR Meier erhältlich.) 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 12. Januar 2012 um 16:00 Uhr
 
Eindrucksvolle Manifestation musisch-ästhetischer Bildung Drucken E-Mail
Tagebuch

Weihnachtskonzerte des Max-Reger-Gymnasiums 2011

An gleich drei aufeinander folgenden Abenden lud das Max-Reger-Gymnasium zu seinen Adventskonzerten ein. Das facettenreiche und überaus ambitionierte Programm, das von den jungen Musikern der Schule seinen Zuhörern geboten wurde, belegte in beeindruckender Weise den hohen künstlerischen Anspruch des Gymnasiums und strich das in der Amberger Schullandschaft einmalige Profil einer vertieften musisch-ästhetischen Bildung klar heraus.

Den ersten Konzertabend eröffneten im Festsaal der Schule die jungen Sänger des Unterstufenchores unter Leitung von Wolfgang Herrneder. Bei traditionellen Weihnachtsliedern in interessanten Arrangements zeigten die Kinder ihre Musikalität und schon recht gut entwickelte Fähigkeit zum differenzierten Ausdruck; besonders gefiel das balladeske „Lied vom Friedenslicht“, mit dem der Chor weihnachtliche Stimmung im Auditorium verbreitete. Stimmungsvoll-sentimentalisch setzte das Violinensemble unter Leitung von Richard Hubert eine Streicherbearbeitung von Franz Schuberts Klavierlied „Ständchen“ um; die klare musikalische Vorstellung der Geigerinnen erlaubte eine Interpretation, die Schuberts dramatisierende Momente klar zu Ausdruck brachte. Vital-sportiv hingegen zeigten sich die vier Flötisten Max Grötsch, Marie Hanke, Franziska Pfab und Kathi Weiß (alle q11). Die Klarheit im programmatischen Ausdruck, mit der sie Faustin Jeanjeans „Ski-Symphonie“ interpretierten, konnte vollauf überzeugen. Ihre technische Versiertheit und die spürbare Energie machten dieses außergewöhnliche Werk zu einem echten Erlebnis. Mit ihrem unprätentiösen Gestus und ihrem reifen musikalischen Verständnis gelang es der Saxophonistin Verena Schwager (q12), den optimistischen Melos von Telemanns Sonate Es-Dur stimmig offenzulegen. Zum Abschluss des ersten Konzertabends spannte das Vororchester unter Ulrike Straub einen mit viel Charme inszenierten narrativen Bogen von der Geschichte des Rentiers Rudolph bis hin zu Humperdincks „Abendsegen“.

Am zweiten Abend lud das MRG in den Kongregationssaal ein, der die kongeniale Kulisse bot für ein Konzertereignis, das weit über dem für ein Gymnasium erwartbaren Niveau lag. Den symphonischen Auftakt setzte das Orchester des MRG unter der Stabführung von Marianne Feldmeier-Zeidler. Mit dem 1. Satz aus Schuberts Symphonie Nr. 6 hat sich das Ensemble ein ehrgeiziges Ziel gesteckt – und reüssierte in beeindruckender Weise. Das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenwirken der einzelnen Stimmgruppen und die klar strukturierte Entwicklung von der hymnischen Einleitung zum prachtvollen Hauptthema dokumentierte die hohe Spielkultur des Ensembles. Ein intimer Höhepunkt des Konzerts waren gewiss die drei Sätze aus der Suite C-Dur BWV 1009 für Solocello von J. S. Bach. Tobias Schulien (10d) erfasste die Substanz des Werkes in analytischer Klarheit und konnte sie technisch brillant umsetzen; seine Interpretation war frei von jeglicher Belanglosigkeit, vielmehr machte sie die Plastizität dieses auch intellektuell herausfordernden Werkes zugänglich. Bravo! Viel Esprit zeigte das Saxophonquartett Eva-Maria Ehbauer, Christian Weich (beide q11), Stefanie Rumpler (10c) und Valentina Klug (10b): Karl Jenkins „Palladio“, eine Komposition aus dem Jahre 1996, profilierten die vier Bläser mit sprühend-pulsierendem Enthusiasmus. Einen emphatischen Akzent setzten Florian Füger (q12) an der Trompete und Christian Farnbauer an der Orgel. Das Duo evozierte mit T. Albinonis Sonata Nr. 11 „St. Marc“ ein Momentum sakraler Erhabenheit. Einen echten Kontrast dazu bot das Bläserensemble unter der Leitung von Thomas Prechtl. Bekannte Weihnachtslieder wie „Frosty the Snow Man“ erfuhren eine jazzige Dekonstruktion, die nicht frei von scherzender Ironie improvisiert worden ist. Die so vom naiven Chart-Kitsch befreiten Songs rissen das Publikum mit und zeigten die Vielfalt des musikalischen Könnens der MRG-Schüler. Den Abschluss dieses Konzerts zu bilden, war Aufgabe des Gemischten Chores unter Leitung von Michaela Treese. Ein wahrhaft mystisches Klanggemälde etablierte der Chor mit Lauridsens wundervollen Marienlob „O magnum mysterium“: Die Entwicklungslinien dieses bis zu zehnstimmigen Satzes vom introvertiert Verklärten bis hin zum ekstatischen Lobpreis forderten die gesamte dynamische und artikulatorische Bandbreite der agilen Stimmen heraus. Zu welcher Leistung die jungen Sänger in der Lage sind, bewiesen sie eindrucksvoll bei J. Chr. Bachs Motette „Ich lieg und schlafe ganz mit Frieden“; in diesem tiefgründigen Werk gelang es dem Chor, die weite Klammer zwischen vertrauender Ruhe und optimistischer Heilszuversicht herauszuarbeiten. Bewundernswert, die lockere Beweglichkeit der Stimmen und die Konzentration aller Sänger in dem sehr eng geführten Fugen-Satz! Mit Rochus Dedlers „Jubilate Deo in laetitia“ setzte das Ensemble den strahlend-festlichen Schlusspunkt. Die jubilierende Melismatik dieses Satzes kam dabei dem jugendlichen Drive der Sänger sehr entgegen; konnten sie doch ein wahrlich furioses Finale mit bemerkenswerter Strahlkraft und doch betonter Schlankheit in der vokalen Führung setzen.

Bei einem solch beeindruckenden Konzerterlebnis musste man sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass es Schüler waren, die diese sagenhafte Leistung erbracht haben – war man doch sehr rasch geneigt, in professionellen Kategorien die Darbietungen der Gymnasiasten zu bemessen. Hohe Professionalität stellte auch die mittlerweile vielfach ausgezeichnete Pianistin Eva Wilde (q12) unter Beweis: Am dritten und letzten Konzertabend, der in den Räumlichkeiten der HAW Amberg stattfand, komplettierte das Ausnahmetalent die Konzertreihe. Im 1. Satz aus Mozarts Klavierkonzert Es-Dur KV 482 stellte Wilde in ihrer gewohnt souveränen und dennoch ganz und gar einfühlenden Art einen bezaubernden Mozart vor, von dem man gerne mehr gehört hätte! Kurzum, diese drei „Schulkonzerte“ waren in jedweder Hinsicht eine wirkliche Bereicherung des kulturellen Lebens Ambergs. Man wird wohl noch viel von diesen jungen Musici erwarten dürfen! Das jedenfalls wäre zu wünschen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 01. Januar 2012 um 21:08 Uhr
 
Presse-Echo Waldmünchen Drucken E-Mail
Tagebuch
Geschrieben von: Peter Donhauser   

Zur Ansicht der vollständigen Zeitungsberichte über die Konzerte im Rahmen der Probentage klicken Sie bitte jeweils auf die Fotos.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Dezember 2011 um 22:41 Uhr
 
Exkursion nach Köln Drucken E-Mail
Kunsterziehung
Geschrieben von: Kri   



W-SEMINAR POP-ART und ADDITUM auf Exkursion nach Köln im MUSEUM LUDWIG

in einer der größten Sammlungen von POP-ART. - mehr Bilder und Bericht: auf Kunsterziehung klicken.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 11. Dezember 2011 um 21:03 Uhr
 
MRG beim Schulschach erfolgreich Drucken E-Mail
Tagebuch
Geschrieben von: Daniel Ertl   

Bitte klicken Sie auf das Bild, um zum Artikel zu gelangen. Vielen Dank!
 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 05. Dezember 2011 um 21:09 Uhr
 
Monatlicher Elterngebetskreis beginnt am 10.10. Drucken E-Mail
Projekte
Geschrieben von: Wolfgang Wolters   

Ab 10. Oktober laden wir Sie jeden ersten Montag im Monat wieder sehr herzlich zum ökumenischen Elterngebetskreis ein! Heuer im Klassenzimmer der 5A - zur gewohnten Zeit um 8.00 Uhr. 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 24. September 2011 um 12:53 Uhr
 
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